Meta streicht in USA den Faktencheck
Mit der Ankündigung, den Faktencheck bei Meta in den USA einzustellen, machte Mark Zuckerberg in dieser Woche kräftig Schlagzeilen. Auffallend ist, dass seine Ankündigung am selben Tag erschien, als der designierte Präsident, Donald Trump, bei einer Pressekonferenz über das aus seiner Sicht vermeintlich Böse der Welt herzog.
Der Metakonzern ist somit ganz auf Linie von Donald Trump, der in der Vergangenheit immer wieder Lügen und falsche Behauptungen verbreitete und seine Lügen zur Wahrheit erklärt. Faktenchecks haben eben genau das bewiesen!
In Zukunft sollen Nutzer entscheiden, was wahr oder unwahr ist und bei Facebook und Co. markieren. Gerade in Zeiten wo Populisten immer lauter und unverhohlener Falschbehauptungen, Lügen, Drohungen und Beleidigungen verbreiten, wären verantwortungsbewußte Social Medien von Nöten. Stattdessen stellt Meta und X die Meinungsfreiheit über die Wahrheit.
Schon jetzt kann man sehen, wie sich die damalige Entscheidung von Musk bei X auswirkt. Beiträge mit Beleidigungen und Falschaussagen nehmen stetig zu. Nutzer die genau das kritisieren und markieren werden bedroht und beleidigt. X verkommt immer mehr zu einer Plattform von Populisten. Es kann davon ausgegangen werden, dass genau das auch bei Facebook und Co. in der Zukunft geschehen wird.
Seine Meinung frei äußern zu können, bedeutet eben nicht andere zu beleidigen, zu bedrohen, herab zu würdigen und Lügen zur Wahrheit zu erklären.
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